Cube of Life
Kleines süßes Video über den Kreislauf des Lebens.
Ralf Bremer hat auch noch andere ganz nette Videos in seinem Stream.
Kleines süßes Video über den Kreislauf des Lebens.
Ralf Bremer hat auch noch andere ganz nette Videos in seinem Stream.

Liebe FreundInnen, liebe UnterstützerInnen, liebe WutzrockerInnen,
wir haben es tatsächlich geschafft nach Dauer- und Intervallregen, nach unzähligen Wegrutsch-, Einsack-, und Steckenbleibaktionen das gesamte Material und uns selbst wieder von dem wunderschönen Festivalgelände am Eichbaumsee herunter zu bekommen. Und auch Ihr, liebe Gäste, seid hoffentlich froh und munter zu Hause angekommen?!
Wutzrock 2010 ist vorbei, aber wir stecken nun im Schlamassel: Ein gutes Drittel an Einnahmen fehlt, um die entstandenen Kosten (Leihgebühren für Klos, Zäune, Maschinen, Gagen u.v.m.) zu decken und in die Nähe der ersehnten schwarzen Zahlen zu kommen. Deshalb ist es wichtig, dass Ihr uns unterstützt: finanziell, mit Tatkraft oder guten Ideen, wie wir aus dem Minus kommen. Schickt mails mit Ideen, helft bei den Soliveranstaltungen, sammelt Geld bei Freunden und Verwandten – Wutzrock wird es danken!
Ein wutziges Dankeschön geht schonmal an Alle, die uns bereits auf dem Festival Ihre Hilfe zugesagt haben und an Alle, die uns durch Ihr Kommen und Durchhalten unterstützt haben. Aber es muss noch weitergehen, wenn es im nächsten Jahr das 33. Wutzrock geben soll.
Unser Spendenkonto lautet:
Galactic Entertainment e.V.
Konto-Nr.: 592900
BLZ: 201903 01
Vierländer Volksbank eG
Galactic Entertainment e.V., der das jährliche Festival durchführt, ist als gemeinnütziger Verein anerkannt. Eure Spenden sind somit steuerlich absetzbar. Wenn Ihr eine Spenden-Quittung benötigt, gebt doch bitte im Betreff der Überweisung Euren Namen und Adresse an, wir schicken dann die Spendenbescheinigung zu.
Außerdem werden wir demnächst Soliveranstaltungen durchführen. Genaueres (Ort und Zeit, Bands etc) erfahrt Ihr in den nächsten Wochen hier und über unseren Newsletter.
Also schaut bitte wieder vorbei und unterstützt uns!
Eure WutzrockerInnen / www.wutzrock.de

…die wohl nasseste Party des Jahres! Diesen Titel bekommt das diesjährige Wutzrock Festival von mir, nachdem man eigentlich nur noch vom “absaufen” reden kann. Der Wetterbericht hatte uns gewarnt, aber mit drei Tagen Dauerregen hatte wohl keiner gerechnet. Trotzdem ließ sich niemand davon einschüchtern, und wir feierten einfach eine große Matsch-Party!

Nach dem eher milden Mittwoch Abend und meinem Post hier auf noplacetohide, fing es erst richtig an zu regnen. Die gesamte Nacht von Donnerstag auf Freitag und der gesamte Freitag brachte eigentlich nur eins: sinnflutartige Regenfälle! Das Festivalgelände wurde schon vor dem Festivalbeginn so richtig aufgeweicht. Eigentlich wollte ich hier täglich vom Festival berichten, was aber aufgrund der Nässe und dem Matsch nicht mehr möglich war. Ich habe mich nicht mehr getraut mein Handy rauszuholen und habe es deshalb sicher verstaut. Nun also doch ein Nachbericht. Ich fange mit den brennenden Dixie-Klos Donnerstag Nacht an. Irgendein Dummkopf hat sich wohl der Spaß gemacht die gerade erst aufgestellten Dixies unter die Feuerprobe zu stellen. So brannten gleich vier der sechs Toiletten auf der Zeltplatz schon vor Festivalbeginn ab. Die schlechte finanzielle Situation von Wutzrock wurde durch diese dumme hirnlose Aktion natürlich nicht verbessert! Aber jetzt zum Festival…
Als ich Freitag um 16 Uhr auf die Festivalwiese guckte, war diese wie leergefegt. Nur vereinzelnt war ein Besucher zu entdecken. Bis die erste Band “IV Hopes” um 18 Uhr spielte, hatte ich schon schlimmste Befürchtungen. Wer sollte sich bei diesem Wetter schon hierher verirren? Die Wiese am Eichbaumsee füllte sich nur sehr langsam mit Leben. Äl Jawala, die mit ihren Balkan Beats für Stimmung sorgten, locken dann nach und nach doch etwas mehr Besucher von Zeltplatz vor die Bühne. Vielleicht lag es aber auch daran, das gleich One Fine Day und I-Fire die Bühne rocken wollten. Und tatsächlich, als One Fine Day anfing, war es schlagartig voll und mir fiel ein Stein vom Herzen! One Fine Day war gut, aber die Vorfreude auf I-Fire stieg jetzt auch in mir immer weiter an.

Die Jungs aus Hamburg-Bergedorf haben es einfach drauf die Bühne mit ihren Reggae und HipHop Beats zum beben zu bringen. Für mich stand schon Freitag fest, I-Fire war mein Highlight auf Wutzrock! Schade nur das sie nicht lange überziehen durften. Ich hätte bis zum nächsten Morgen vor der Bühne hotten können…


Nach einer durchzechten Nacht bin ich am Samstag aus meinem Zelt gekrochen und wurde mit einer traurigen Entscheidung konfrontiert. Wir mussten unsere große Bühne aufgrund der Wetterlage schon Samstag nach der letzten Band anfangen abzubauen. Wutzrock ist ein “umsonst & draußen” Festival und alle helfen ehrenamtlich mit. Wir wären wahrscheinlich erst heute mit dem Abbau fertig, wenn diese Entscheidung so nicht getroffen worden wäre. So wurden alle Bands, die Sonntag auf der großen Bühne spielen sollten (inkl. der Skatoons), auf die kleine Bühne verlagert. Back to the roots sozusagen.
Aber erstmal wieder zu Samstag. Das Festivalgelände war nur noch eine einzige Schlammwüste. Die Besucher hatten mittlerweile alle Gummistiefelbestände aus den umliegenden Baumärkten aufgekauft, um sich in der sogenannten “Suhle” überhaupt fortbewegen zu können! Sehr schade für alle Aktivitäten und Spiele die sonst immer samstags und sonntags auf der Wiese stattfinden. Wutzrock ist wohl das einzige Familienkompatible Festival, mit vielen Kleinkünstlern, Animationen und Kinderfest. Der Großteil der Festivalbesucher verschanzte sich tagsüber lieber in selbstgebauten Zeltburgen aus Planen und Pavilions, als sich wie sonst auf der großen Festivalwiese zu vergnügen oder zu sonnen.


Musikalisch ging es um 15 Uhr mit eher unbekannteren Bands los. Bis es um 17 Uhr mit Puder und Phrasenmäher weiterging. Musiktechnisch alles eigentlich nicht so mein Fall, aber doch irgendwie cool gewesen. Nach der Nacht brauchte ich so wie so erstmal etwas entspanntes. Da kam mir etwas Pop gerade recht!
Um 20 Uhr standen dann Nobelpenner auf der Bühne. Eine Combo aus Uwe und Jansen, die unzensierte und bissige Sozialkritik auf die Bühne bringen. Mit minimaler Technik und umso mehr Inhalt waren Nobelpenner mein Samstags-Highlight. Echt genial! Später kamen dann noch Balkanoid und Großstadtgeflüster auf die Bühne. Ich habe mir aber beide nicht angeguckt. Auf Wutzrock gilt nämlich eher die Devise: “Weniger Bands, mehr Party”. Man muss einfach die richtige Mischung für sich selber finden, denn ganz ohne Musik geht’s ja auch nicht…

Als ich Sonntag aufgestanden bin, war der Abbau der großen Bühne schon voll in Gange. Viele Besucher waren verwirrt und glaubten wie brechen das ganze Festival ab. Dem war natürlich nicht so! Der große Biertresen wurde kurzerhand neben die kleine Bühne verfrachtet und der letzte Festivaltag konnte starten. Eingestiegen bin ich aber vor der kleinen Bühne erst zu den Skatoons. Wie die Jungs zu zehnt auf die kleine Bühne gepasst haben frage ich mich heute noch. Aber nicht nur auf, sondern auch vor der kleinen Bühne war es brechend voll. Ich behaupte einfach mal, so voll war es dort noch nie! Aber was will man auch erwarten wenn die Skatoons dorthin verlagert werden? Alle waren vom Wetter gebeutelt, auch die Bands. Das Konzert der Skatoons war trotzdem ein gelungener Abschluss des Festivalwochenendes! Alle haben das beste aus der Situation herausgeholt.

Das härteste Stück Arbeit kam jedoch noch auf uns zu, der Abbau des Festivals! Jedes einzelne Teil war mit Schlamm durchzogen und mir graut es jetzt noch wenn ich an die Teppiche und PVC-Fußböden denke, die wir zur Befestigung auf den Schlamm gelegt haben. Ohne diese hätte man sich wohl kaum fortbewegen können. Wir müssten alles mit Radladern, Schaufeln und Eisenstangen aus dem Boden holen! Nur so viel zu einem anstrengendem Abbau, der 24 Stunden gedauert hat und jetzt noch viel Nacharbeit fordert!

Insgesamt war es den Umständen Entsprechend ein sehr schönes Wutzrock. Nur nächstes Jahr möchte ich wieder Sonne! Durch das Wetter kamen insgesamt jedoch viel zu wenig Besucher, und wir müssen wohl einige Soliveranstaltungen machen, um den finanziellen Verlust irgendwie wieder aufzufangen. Deshalb bitte ich auch um Spenden für Wutzrock, damit wir nächstes Jahr wieder zusammen feiern können. Dann aber natürlich in der Sonne! Spendeninformationen findet Ihr unter http://www.wutzrock.de
Ein großer Dank gebührt allen Festivalbesuchern, Bands, Sponsoren und natürlich allen Helfern, die schon während des Festivals super mit der schwierigen Wetterlage umgegangen sind und ihre Solidarität zu Wutzrock gezeigt haben! DANKE!!!

Wenn man vor knapp zehn Jahren nach ” Sesame Street” bei unserem Freund der Suchmaschine im welt weiten Netz gesucht hat kamen Pornos. Wenn man jetzt nach diesen wunderbaren- uns- an- Kindertage erinnernden Begriffen sucht kommt das was man auch wirklich gesucht hat. Obwohl, wenn ich so nachdenke es wäre auch mal wieder Zeit für gute Pornos. Wieso sind alle Pornos so derbe geworden? Unnatürlich ungemütliche Positionen, unnatürlich ungemütliche Fickgeräusche, unnatürlich ungemütlich große Titten? Werden wir immer anspruchsvoller? Heiliges Sexleben, ich bitte dich, sage mir doch was in fünf Jahren aus dir wird? Derber geht doch garnicht. Mehr geht doch garnicht, unnatürlicher ungemütlicher geht es doch garnicht mehr. Nun denn, was war das Thema?
Sesame Street. Read more
Es geschah an einem Dienstag, 20. 04 Uhr direkt um die Ecke von Reggea Talent Patrice’s Studio Supow. Es wird dunkel, windig, sieht nach Regen und viel zu vielen Bieren aus.
Da kommt er, der Mann der wenn er reimt lauter sprechen kann als der Otto- Normalverbraucher der in seinem gut behütetem Volvo durch die Städte gurkt.
Schwarze Brille, weißes T-Shirt unter einem grauen etwas abgenutzen Zipper. Seine Kaputze wandert in einer slow motion auf seinen kahlen und doch sexuell anziehenden Schädel. Er streckt seine Hand aus. Hallo, Curse mein Name.
Zigarette Nummer eins.
Kein Feuer.
Er reicht mir eins und sagt mit einem Grinsen auf den Lippen dass ich daran zu Grunde gehen werde.
Ich nicke, habe Schuldgefühle mit dem glimmenden Suchtstängel neben ihm zu sitzen.
” Gab es nicht mal ein Rauchverbot?”
Nicky ” Klar, gab es, damals vor 3 Wochen und 2 Tagen.”
” Wohnst du nicht direkt um die Ecke vom Kölner Dom? Du warst doch letzte Woche in meinem momentan zweiten zu Hause dem Chinesen um die Ecke, der wo’s den super Reis gibt?”
Nils ist 24 Jahre alt, lebt in Berlin und macht was mit Medien und Werbung.
Padder lebt in Hamburg.
Nicky ist 23 Jahre alt und lebt in Köln.