Man man man das war ein Wochenende! Ohjemine wo fang ich nur an zu erzählen?
Am Besten wohl von Anfang an.
Donnerstag ging’s los. Da unsere Mitfahrgelegenheit abgesagt hatte, waren wir heilfroh, dass sich Nils’ Papa spontan bereit stellte uns nach Scheeßel zu fahren. Mit dem ganzen Zeug was wir dabei hatten, wären wir wohl mit dem Zug nie dort angekommen.
So denn fuhren wir nun gegen Mittag zum Hurricane, wo schon eine ganze Menge Leute auf die Eröffnung der Bändchenvergabe und die Öffnung der Campingplätze warteten, so auch ein paar sehr nette und liebe Menschen aus Hamburg mit denen wir das Festivalwochenende verbringen wollten. Das ganze zog sich etwas hin, so warteten wir also vorm Campingplatz und ließen uns die Sonne auf den Pelz scheinen und die ersten Bierchen wurden vernichtet.
Nach viel Stress an der Bändchenausgabe und dem Eingang zum Campingplatz erkämpften sich die lieben Hamburger sofort den PERFEKTEN! Campingplatz für uns! Perfekter ging’s gar nicht: C1 gleich am Eingang, eine schöne Wiese als Untergrund, 2min zu den Toiletten und den Duschen und auch gar nicht weit vom Festivalgelände entfernt, einfach perfekt!
Unser Zelt auf dem Perfekten Campingplatz C1 – die von gegenüber hatten nicht so viel Glück und viel Staub :D
Am Mittwoch um 12 Uhr begann das warten auf die Karten die exklusiv im Koka36 verkauft wurden.
Natürlich kamen kurz vor acht ein riesen Haufen Leute die sich nicht mehr richtig anstellen wollten und einen Pulk vor dem Eingang des Koka36 bildeten. Idioten. Aber nach acht Stunden Wartezeit bekam ich meine Tickets und die Vorfreude auf den nächsten Abend stieg und stieg.
Am Donnerstag Abend war es dann soweit. Schon mit dem Wissen, dass das heute Abend das beste Konzert aller Zeiten werden wird machten wir uns auf dem Weg zum Magnet.
Im Maget angekommen wurde freudig festgestellt, dass es nicht einmal eine Absperrung gibt. Ich habe dann den perfekten Platz direkt vor der rechten Bassbox bekommen und konnte so das Konzert weitestgehend ohne Geschupse erleben.
Um kurz nach 10 kamen die Jungs dann auf die Bühne und man merkte ihnen sichtlich an, dass sie Bock hatten zu spielen. Nach 14 Monaten ohne Konzert merkte man den Beatbulleten allerdings ihre Nervösität an, trotzdem übertrug sich die Freude des Publikums sofort auf die Band und andersrum.
Eigentlich sollte ich einen Konzertbericht schreiben, der wird allerdings noch bis Morgen auf sich warten lassen, da ich den Abend immernoch nicht verarbeitet habe.
Sicher bin ich mir nur, dass die zwei Stunden die acht Stunden warten in der Kälte wieder gut gemacht haben. Ein unglaubliches Konzert was sich für lange Zeit an der Spitze meiner gesehen Konzerte halten wird.